Erhalt der Fruchtbarkeit bei Frauen: Kryokonservierung von Eizellen durch die Methode der Vitrifikation

Die sehr ermutigenden Ergebnisse, sowohl in Bezug auf das Überleben von kryokonservierten Eizellen nach dem Auftauen und bei der Befruchtung, machen das Verfahren besonders nützlich und wirksam.

Frauen, deren Fruchtbarkeit bedroht ist (z.B. durch Krebs) und Frauen die aus sozialen Gründen (Karriere, einen Partner finden) das Kinderkriegen verschieben müssen, können nun ihre Eizellen durch Kryokonservierung sicher aufbewahren.
Im Jahr 1986 haben Chen und seine Kollegen die Geburt des ersten Kindes nach der Kryokonservierung von Eizellen bekanntgegeben. Dieser Erfolg wurde zum Meilenstein der assistierten Reproduktion und der Kryokonservierung. Sehr bald jedoch erwiesen sich die ersten optimistischen Ankündigungen als problematisch, genau wie die Bemühungen der Wissenschaftler das Kunststück zu wiederholen. Die nachfolgenden Bemühungen zeichneten sich durch besonders niedrige Überlebensraten und noch niedrigere Erfolgsraten aus. Diese Schwierigkeiten wurden der besonderen Natur der Eizelle zugeordnet und solange diese nicht überwunden werden konnten, fand der Prozess der Kryokonservierung von Eizellen zunächst keine klinische Anwendung.

Stattdessen, fast gleichzeitig, hat die Kryokonservierung von Embryonen und Spermien signifikante Fortschritte getan und die klinische Anwendung erfolgte mit sehr positiven Ergebnissen. Es blieb jedoch ein starkes Bedürfnis zum Erhalt der weiblichen Fruchtbarkeit, insbesondere für junge kinderlose Frauen, die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit des Verlustes oder einer signifikanten Reduzierung ihres Fortpflanzungspotentials konfrontiert wurden.

Dieser Druck führte dazu, dass die Wissenschaftler neue Wege zur Kryokonservierung erkunden müssten. Nach zahlreichen Versuchen schien die Verglasung als die geeignetste und wirksamste Methode für die Kryokonservierung von Eizellen zu sein. Eine aufeinander folgende Modifikation des Verfahrens führte zu immer besseren Ergebnissen.

Heute ist die Kryokonservierung von Eizellen und somit auch die Aufrechterhaltung der weiblichen Fruchtbarkeit ein erreichbares Ziel. Die wissenschaftlichen Daten und Ergebnisse zeigen, dass über 95 % der Eizellen die den Prozess der Kryokonservierung durchlaufen, nach dem Auftauen überleben und wie frische Eizellen sicher zu Befruchtungsprozessen benutzt werden können.


En particulier

Frauen, die von der Kryokonservierung von Eizellen sehr profitieren können sind folgende:

  • Frauen, bei denen eine schwere Krankheit diagnostiziert wurde. Die frühzeitige Diagnose und Behandlung von Krebs verbesserte die Prognose und Überlebensrate von Frauen erheblich.

Trotz der Verbesserung der Überlebenschancen sind die verwendeten Therapien (Chemotherapie – Strahlentherapie) immer noch eine große Belastung für die Fortpflanzungsfähigkeit dieser Frauen.

Oft sind diese Frauen mit der Aussicht konfrontiert, nach dem Ende der Behandlung keine Kinder bekommen zu können. Entwicklungen auf dem Gebiet der Kryobiologie bieten die Möglichkeit der Bewahrung der Fruchtbarkeit.

  • Frauen, die aufgrund ihrer beruflichen Unabhängigkeit das Kinderkriegen verschieben. Es ist jedoch wissenschaftlich bewiesen, dass die weibliche Fruchtbarkeit ab dem Alter von 35 Jahren und noch mehr ab 40 Jahren in der Mehrzahl der Fälle abnimmt, was mit einer unzureichenden Qualität der Eizellen zusammenhängt. Daher wirkt die Möglichkeit des „Social Freezing“ in einer Phase der hohen Fruchtbarkeit befreiend bezüglich des Älterwerdens und der geeigneten Partnerwahl.
  • Frauen mit vorzeitiger Menopause in der Familienanamnese. Diese Frauen verfügen in der Regel über nur einen kleinen Bestand von Eizellen in ihren Eierstöcken und sind mit dem Verlust ihrer Fruchtbarkeit konfrontiert. Wenn diese Frauen rechtzeitig ihre Eizellen kryokonservieren, wird die vorzeitige Menopause keine Auswirkung auf das Kinderkriegen haben.
  • Frauen und ihre Partner, die gegen das Einfrieren von Kryo-Embryonen und gegen die Erzeugung von überzähligen Embryonen sind. Diese Paare können sich für die Kryokonservierung der Eizellen entscheiden. Auf diese Weise sind sie in der Lage, ohne moralische Bedenken ihre kostbaren Eizellen aufzubewahren. Zur gleichen Zeit wird ihnen die Möglichkeit des wiederholten Versuchs ohne die Notwendigkeit der wiederholten Stimulationsbehandlungen geboten.

Auf praktischer Ebene muss sich die Frau zwecks der Kryokonservierung von Eizellen meistens einer Stimulation der Eierstöcke unterziehen, um mehrere Eizellen produzieren zu können. Dieses Verfahren dauert ca. 10 bis 12 Tage nach Beginn der Periode.
Es ist in bestimmten Fällen möglich, wenn das Einnehmen von Medikamenten kontraindiziert ist, Eizellen in einem natürlichen Zyklus oder unreife Eizellen bei Frauen mit polyzystischen Ovarien zu sammeln. Danach kommt die Phase der Follikelpunktion, d.h. das Sammeln der Eier, die dann nach Qualität und Reife bewertet werden. Die als angemessen bewerteten Eizellen werden kryokonserviert. In diesem Zustand besteht die Möglichkeit, diese sicher für mehrere Jahre aufzubewahren.

Dank dieser Entwicklungen ist es heute zum ersten Mal für jede Frau möglich, es selber in die Hand zu nehmen und selber die Perspektive zu bestimmen. Die zeitnahe und sichere Aufbewahrung von Eizellen erlaubt der Frau, ihre Fruchtbarkeit in der Zukunft selber zu verwalten und so alle wichtigen Entscheidungen über ihr Leben zu treffen, ohne dem Altersdruck zu unterliegen.

Die wissenschaftlichen Mitarbeiter von Embryolab sind in Kryokonservierung mit der Vitrifikationsmethode geschult und praktizieren dies mit exzellenten Ergebnissen. Diese Option spiegelt das Engagement des Zentrums wider, den Frauen und Paaren, die sich für die assistierte Reproduktion entscheiden, effektive und zuverlässige Dienstleistungen anzubieten und gleichzeitig ihren Wunsch, Nachwuchs zu bekommen, zu respektieren.




Warum Embryolab?

• Weil Embryolab seit 2008 systematisch Eizellen aufbewahrt und dies mit sehr hohen Überlebens-, Befruchtungs- und Schwangerschaftsraten durchführt.
• Weil Embryolab eines der wenigen Laboratorien in Griechenland und in der Welt mit so viel Erfahrung in dem Verfahren der Eizellenvitrifikation ist.
• Weil alle Parameter systematisch überprüft werden.
• Weil spezielle elektronische Systeme stetig die Stickstoffwerte überwachen, um die exzellente Konservierung zu gewährleisten..




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